Latest Posts

Heiß und kalt ein Genuss: Couscous-Pfanne mit Feta-Dip


Couscous ist ja ein absoluter Allrounder. Ob als warmes Abendessen, als Snack im Büro oder als Salat beim Grillen, Couscous kann einfach alles. Und passend dazu habe ich ein Rezept, das auch alles kann. Eine Couscous-Pfanne, die als warmes Hauptgericht genauso gut schmeckt wie als kalter Salat. 
Das Chamäleon der Rezepte, das sich immer seiner Umgebung anpasst. Quasi.

Zutaten
für 5-6 Personen

500g Couscous
800g Hühnchen
400g Tomaten
1 Stange Lauch
2 Paprika
3-4 Frühlingszwiebeln
Tomatenmark
Ajvar
Currypulver
Paprikapulver
300g Joghurt
200g Feta



Paprika, Tomaten, Lauch und Frühlingszwiebeln kleinschneiden und in einer Pfanne anbraten, etwas Paprikapulver darüber geben, salzen und pfeffern.

Den Couscous mit heißem Wasser übergießen und quellen lassen, bis er das gesamte Wasser aufgenommen hat. Für genaue Angaben bzgl. der Menge des Wassers haltet euch einfach an die Angaben auf der Verpackung. Anschließend Salz, Paprikapulver und Currypulver zum Couscous geben. Die Menge hängt davon ab, wie intensiv ihr den Geschmack gerne hättet. Also einfach zwischendurch probieren und nach dem eigenen Geschmack abschmecken.

Das Fleisch in mundgerechte Stücken schneiden und in einer Pfanne mit Salz und Peffer anbraten. Etwas Tomatenmark und Ajvar hinzugeben und kurz mitbraten. Ob ihr milden oder scharfen Ajvar nehmt, hängt von eurem persönlichen Geschmack ab.

Für den Dip einfach den Feta zerbröseln, mit dem Joghurt vermischen (den Fettgehalt dürft ihr selbst wählen) und bei Bedarf mit etwas Salz und Pfeffer abschmecken.

Nun einfach das Gemüse, das Fleisch und den Couscous in einem großen Topf oder einer großen Schüssel vermengen.

Heiße Couscous-Pfanne mit dem Feta-Dip servieren oder im Kühlschrank aufbewahren und später als Salat genießen.

So einfach und schnell ist ein Gericht gezaubert, das aber mindestens wie drei funktioniert!

 Viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit
Emmely




Superfood im Doppelpack: Apfel-Sellerie-Suppe

Superfood ist ja zur Zeit der Renner. Wo man auch hinsieht SUPERFOOD. Sachen, von denen man vor ein paar Jahren noch nie etwas gehört hat. Bei sowas bin ich ziemlich skeptisch. Das bin ich generell, wenn etwas so gehypt wird. Harry Potter zum Beispiel habe ich erst Jahre nach der großen Hysterie gelesen. Und ja... tolle Bücher. Aber versteht ihr, was ich meine?

Bisher konnte ich jedenfalls ganz gut ohne Chia-Samen und Goji-Beeren überleben. Wusstet ihr, dass wir die guten gesunden Sachen, die unsere Vorfahren schon vor hunderten Jahren aßen, genau vor unserer Nase haben? Aus der Region. Anderes Thema:



Winterzeit ist Suppenzeit. Die Vorteile liegen auf der Hand: sie wärmt so schön von innen und am nächsten Tag schmeckt sie nochmal so gut. Und wenn man dann auch noch so ein Suppenkaspar ist wie ich, ist man natürlich immer auf der Suche nach neuen, interessanten und wohlschmeckenden Kombinationen.

Warum nicht mal den süß-sauren Apfel mit der würzigen Sellerieknolle zusammen in einem Topf schwimmen lassen? Und so ganz nebenbei ist der unterschätzte unscheinbare Sellerie ausgesprochen gesund und eine uralte Heilpflanze. Er ist entzündungshemmend, entschlackend und reich an Kalium. Und auch der gute Apfel mit seinen vielen Vitaminen ist gerade im Winter nicht zu verachten. Dadurch ist diese Suppe nicht nur sehr lecker, sondern auch unheimlich gesund.


Zutaten für 4 Personen

600g Knollensellerie
4 Äpfel
2 Zwiebeln
1 EL Butter
1 Liter Gemüsefond oder Brühe
50 ml Sahne
4 Scheiben Serrano-Schinken
gesalzene Macadamia-Nüsse
Salz und Pfeffer

Die Zwiebeln in Würfel schneiden und in der Butter glasig braten.
Den ebenfalls in Würfel geschnittenen Apfel und Sellerie dazugeben und kurz mitbraten. Mit dem Fond oder der Brühe aufgießen und kochen lassen.

Wenn der Sellerie weich ist, die Suppe mit der Sahne pürieren. Sollte die Suppe zu dick sein, kann noch etwas Wasser dazugegeben werden. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Den Serrano-Schinken in feine Streifen schneiden und fettfrei in einer Pfanne knusprig braten. Zusammen mit den gehackten Nüssen über die Suppe geben und servieren.


Lasst es euch schmecken und bleibt schön gesund.

Liebe Grüße aus Berlin
Doreen

Verlinkt bei 



Die leckerste Kalorienbombe der Welt: Crêpes


Findet ihr nicht auch, dass Crêpes auf Weihnachtsmärkten und Straßenfesten unverschämt teuer sind? Das habe ich mir schon immer gedacht und trotzdem habe ich mir widerwillig für 4 € so ein Ding geholt, weil sie leider auch unverschämt lecker sind. Bis ich mir irgendwann dachte „nö, das bekomme ich doch auch irgendwie selbst hin, so schwer kann das ja nicht sein“ - und ist es auch nicht!

Zutaten 
für ca. 10 Stück

120ml Wasser

120ml Milch

100g Mehl

2 Eier

2 EL Zucker

1 TL Vanillezucker
Die Zubereitung des Teiges ist super einfach. Einfach alle Zutaten in einen Mixer füllen, mixen, fertig. 

Ich empfehle den Teig ca. eine Stunde (kann aber auch über Nacht) in den Kühlschrank zu stellen. Wer es aber eilig hat oder aber bei wem der Appettit schon zu groß ist, kann den Teig auch sofort verarbeiten.

Da der erste Crêpe ja bekanntermaßen immer in die Hose geht, tun wir einfach so, als würde es ihn nicht geben und beginnen gleich beim zweiten. Kleiner Tipp am Rande, damit überhaupt niemals jemand diesen ersten Crêpe zu Gesicht bekommt: am besten sofort vernichten. Natürlich nicht wegschmeißen, sondern essen! Der ist nämlich genauso lecker wie alle anderen.

Für die Zubereitung gibt es nun zwei unterschiedliche Möglichkeiten. Bei beiden muss man sich zunächst ein bisschen einfuchsen, aber den Dreh hat man schnell raus - versprochen.

Ich besitze eine Crêpes-Pfanne, die hat den Vorteil, dass sie einen sehr flachen Rand hat und man den Crêpe so besser mit dem Pfannenwender wenden kann. Es funktioniert aber auch in jeder anderen Pfanne. Ein weiterer Vorteil ist, dass es zu der Crêpes-Pfanne diesen kleinen Teigverteiler gab, also dieser kleinen Stab, bei dem ein weiterer Stab unten befestigt ist, um den Teig in der Pfanne rund ausstreichen zu können. Ich hoffe ihr wisst, was ich meine. Hat man dieses Werkzeug nicht, kann man den Teig auch einfach durch gekonnte (oder besser: geübte) Drehbewegungen in der Pfanne verteilen.


Lange Rede, kurzer Sinn. Jetzt geht’s los. Für die ersten Crêpes empfehle ich, ein kleine Schüssel mit neutralem Öl bereit zu stellen und die Pfanne vor jedem Crêpe mit einem Stück Küchenpapier mit etwas Öl auszuwischen. Später muss man das erfahrungsgemäß nicht mehr machen, aber probiert einfach selbst aus, wie es bei euch am besten funktioniert.

Die Pfanne ungefähr auf 7-8 (von 10) vorheizen. Dann gebt ihr einfach eine kleine Kelle Teig in die Pfanne und verteilt sie entweder mit diesem Teilverteiler oder mit den soeben erwähnten gekonnten Drehbewegungen. 

Nach einer knappen Minute sollte sich langsam ein paar leichte Bläschen unter dem Teig bilden. Dann ist er bereit zum Wenden! Auch das ist am Anfang ein wenig kniffelig, aber alles machbar. Ich löse den Crêpe einfach mit einem Pfannenwender ein wenig um den Rand herum, schiebe ihn dann mittig unter den Crêpe und ziehe ihn langsam hoch, bis sich der ganze Crêpe gelöst hat. Dann einfach umdrehen und noch ein paar Sekunden auf der anderen Seite backen und ab auf den Teller.

 
Das war's auch schon. Jetzt können die Crêpes nach Belieben dekoriert werden. Mein persönliche Lieblingskombo: Schokoeis und Banane. Leeecker.

Viel Spaß beim Ausprobieren und dick werden
wünscht euch Emmely 

verlinkt beim samstagsplausch

So wunderbar leicht: Thai-Curry mit Blumenkohl und Kürbis

Es geht doch nichts über ein leckeres Thaicurry. Wie das schon riecht! Das Einzige was mich etwas "stört", ist die Kokosmilch. Nein, nicht der Geschmack, den liebe ich! Aber die vielen Kalorien, die schlagen nicht nur zu Buche, sondern sich direkt auf den Hüften nieder. Und da die Feiertage ordentlich rein gehauen haben - bei mir jedenfalls, habe ich überlegt, wie ich eine schöne cremige Soße hin bekomme, die mir keine Steine in den Weg zur Bikinifigur legt.
 
Des Rätsels Lösung ist der samtige Butternutkürbis. Er ist die Grundlage meiner Soße. Und bevor hier jemand schimpft, dass es ganz und gar nicht asiatisch ist, dem sei gesagt: Es ist eben meine Interpretation! Probiert es aus und ihr werdet begeistert sein.




Zutaten für 4 Personen

Aus dem Asialaden:
Rote Currypaste (die Menge richtet sich danach, wie scharf man es möchte)
2 Stengel Zitronengras
3 Limettenblätter TK
Fischsoße
Galgant / alternativ Ingwer
½ Dose Kokosmilch (evtl. light)

außerdem:
½ Blumenkohl
3 Möhren
1 Zwiebel
1 Limette
2 EL Kokosöl
Salz
Knoblauch
1 kleinen Butternutkürbis



Kürbis, Knoblauch, Zwiebel und Galgant schälen und kleinschneiden. Alles mit 1 EL Kokosöl anbraten, knapp mit Wasser bedecken, salzen und zum kochen bringen. Das Zitronengras in 4cm lange Stücke schneiden und mitkochen bis der Kürbis weich ist. 

Zitronengras wieder entfernen und alles andere pürrieren. Die Limettenblätter in breite Streifen schneiden und mit der Kokosmilch, der Currypaste und der Fischsoße aufkochen.

In der Zeit Blumenkohlröschen und Möhrenscheiben salzen und in 1 EL Kokosöl anbraten, Kürbis-Kokossoße dazugeben und solange kochen, bis das Gemüse bissfest ist. Mit Reis servieren.


Na, was sagt ihr? Klingt doch gut oder? Nur weil man etwas "leichter" essen will, muss man ja nicht auf den leckeren Geschmack verzichten. Es lohnt sich auch mal nach Alternativen zu schauen und neue Wege zu gehen. Nicht nur beim Essen übrigens. Passt so schön zum Jahresbeginn dieser Denkanstoß, finde ich. In diesem Sinne:

Liebe Grüße aus Berlin
Doreen


Identitätskrise: Pizza-Flammkuchen


Ist das noch ein Flammkuchen oder schon eine Pizza? Man weiß es nicht. Aber was man weiß – oder zumindest ich – es ist super lecker! 

Vielleicht ist es ja hier gerade die Mischung, die es macht. Der Belag erinnert nicht im Entferntesten an einen klassischen Flammkuchen mit Zwiebeln und Speck, aber der Boden ist nicht braun genug für eine Pizza und außerdem ist ja überhaupt keine Tomatensoße drauf. Es muss ja nun auch nicht alles eine konkrete Bezeichnung haben, die Hauptsache ist doch, dass es schmeckt.



 Zutaten
für 2-3 Personen

400g Mehl

1 Würfel frische Hefe

250 ml Wasser

1 TL Salz

1 Becher Crème fraîche

eine Hand voll kleine aromatische Tomaten

2 Frühlingszwiebeln

Feta

Rucola

  
Um den Hefeteig anzusetzen, einfach die Hefe in einer großen Schüssel zerbröseln, in 100 ml Wasser auflösen und ein paar Minuten stehen lassen. Dann die das Mehl, das Salz und die restlichen 150 ml Wasser hinzufügen und gut durchkneten. 

Jetzt braucht der Teig ein wenig Ruhe. Einfach die Schüssel an einen warmen Ort stellen, z.B. unter die Heizung, und mit einem Deckel oder einem Geschirrtuch abdecken. Nach einer Stunde den Teig nocheinmal kräftig durchkneten und bei Möglichkeit nocheinmal 30 Minuten gehen lassen. 
Sehr Hungrige können den Teig aber auch sofort verarbeiten.


Den Teig in zwei Teile teilen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche so groß ausrollen, dass er ein Backblech ausfüllt. Besonders lecker ist es, wenn der Boden sehr dünn ausgerollt ist! Nun den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und anfangen, ihn zu belegen.


Dafür zunächst die Crème fraîche auf dem Teig verteilen. Die Frühlingszwiebeln in kleine Ringe, die Tomaten in dünne Scheiben und den Feta in kleine Würfel schneiden und alles großzügig auf dem Boden verteilen. 

Alles einmal gut salzen und pfeffern und im vorgeheizten Ofen bei 200 Grad Ober-/Unterhitze ca. 18 Minuten (je nach Ofen) backen. Der Boden wird nicht wirklich braun, ist aber trotzdem super knusprig!


Jetzt nurnoch in Stücke schneiden und mit reichlich Rucola belegen. Wem diese Variante zu vegetarisch ist, kann natürlich auch noch ein paar Scheiben Schinken rauflegen.

Eine weitere Variante haben sich meine Mitbewohner ausgedacht, denen meine Version tatsächlich etwas zu vegetarisch war. Sie haben den Boden mit Crème fraîche, Barbecuesoße, Hackfleisch, angebratenen roten Zwiebeln,  Jalapeños und Käse belegt. 


Wie ihr seht, sind eurer Kreativität keine Grenzen gesetzt! Der Boden lässt sich nach Belieben als Pizza, Flammkuchen oder eben Pizza-Flammkuchen belegen.


Viel Spaß beim Ausprobieren und guten Appetit!

Silvester: Racletterezepte

Jede Familie hat ja so ihre Traditionen was es an Silvester zu Essen gibt. Bei uns ist es schon seit 20 Jahren Raclette. Weil es so gesellig ist. Und, wir machen es nur einmal im Jahr, deswegen ist es immer etwas Besonderes.

Im Laufe der zeit wurden die Rezepte dazu immer raffinierter und ausgefallener. Favoriten kristallisierten sich heraus, Neues wurde probiert.

Zwei der besten Rezepte möchte ich euch heute verraten. Ich hoffe,
ihr mögt Zwiebeln auch so gerne wie ich. Sie sind ja so gesund! Und das wollen wir im neuen Jahr ja schließlich bleiben.




 Zwiebelfleisch


Zutaten
2 rote Zwiebeln
2 große Möhren
1 El Butter
2 Tl Kümmel - frisch gemahlen
1/2 Bund Petersilie
125g Mascarpone
1 El scharfer Senf
50 ml Apfelsaft
Salz, Pfeffer
500g Schweinefilet
300g Emmentaler

Die Zwiebeln in Streifen und die Möhren in kleine Stücke schneiden. Beides zusammen mit dem Kümmel in der Butter 10 min dünsten. Salz und Pfeffer nicht vergessen. (Auch wer kein großer Fan von Kümmel ist sollte ihn nicht weglassen, er verleiht diesem Gericht wirklich ein tolles Aroma. Geht aber natürlich auch ohne.)

Die gehackte Petersilie mit dem Mascarpone, Apfelsaft, Senf und dem geriebenen Emmentaler verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.



Das Fleisch in mundgerechte dünne Scheiben schneiden und zusammen mit der Gemüse und der Käsemasse ins Pfännchen geben und im Raclette-Grill überbacken. Ich sage euch es schmeckt wirklich großartig!



Das zweite Rezept schmeckt wie Zwiebelkuchen ohne Boden. Yummie!


Zwiebeln mit Speck-Käse-Haube

Zutaten
400g Zwiebeln (rot oder gelb)
1 El Butter
Salz und Pfeffer
150g Tiroler Speck
300g Bergkäse
50g saure Sahne

Die Zwiebeln in schmale Streifen schneiden und bei schwacher Hitze in der Butter anschwitzen. Salzen und pfeffern. Den Käse würfeln, den Speck in Streifen schneiden und mit der
sauern Sahne mischen.

Beides in ein Pfännchen geben und im Raclette-Grill überbacken.




Viel Spaß beim ausprobieren.
Schmeckt nicht nur an Silvester!!!

Liebe Grüße aus Berlin
Doreen

Schmeckt besser als es klingt: Russischer Hackfleischtopf


Vor einiger Zeit saßen mein Freund und ich zu Hause und dachten krampfhaft darüber nach, was wir heute kochen könnten. Er meinte dann zu mir „Wollen wir nicht mal russischen Hackfleischtopf machen? Das hat mein Vater früher immer gekocht.“ Russischer Hackfleischtopf. Das klingt ja yummy (nicht.). Das war zumindest mein erster Gedanke dazu. Aber großzügig wie ich bin, dachte ich, ich lass mich einfach mal darauf ein. Zum Glück! Denn dieses Gericht ist wirklich super lecker und schmeckt insbesondere mit selbstgemachten Spätzle richtig deftig, ohne dass man danach auch ein deftiges Gewicht auf die Waage bringt.

Zutaten
für 4 Personen

Für den Hackfleischtopf

2-3 Stangen Lauch
1 Zwiebel oder 4 Frühlingszwiebeln
500g gemischtes Hack (oder Rinderhack)
200 – 250 ml Fond oder Brühe
3 EL Tomatenmark
3 TL Senf
etwas Paprikapulver, edelsüß
200g Saure Sahne

Für die Spätzle

300g Mehl
5 Eier
100 ml Wasser mit Kohlensäure
etwas Salz
etwas Butter


Für die Soße zunächst die Zwiebeln kleinschneiden und den Lauch in dünne Ringe schneiden. 

Das Hackfleisch in einem Topf kurz anbraten. Bei gemischtem Hack braucht man für gewöhnlich kein zusätzliches Öl, bei Rinderhack müsste ggf. noch etwas Öl hinzugegeben werden. 

Dann die Zwiebeln dazugeben und kurz mitbraten. Jetzt wird das Tomatenmark und der Senf in den Topf gegeben, alles mit ein wenig Paprikapulver bestäubt, und kurz durchgerührt. 

Zu guter Letzt den Lauch dazugeben, mit der Brühe bedecken und ca. 15-20 min köcheln lassen.


In der Zeit können die Spätzle zubereitet werden, die gehen nämlich schneller als man vielleicht denken würde. 

Zunächst einen großen, möglichst breiten Topf Wasser mit Salz aufsetzen.

300g Mehl und etwas Salz in eine große Schüssel geben und die 5 Eier zugeben. Mit einem Kochlöffel kurz durchrühren. Jetzt die 100 ml Wasser zugeben und alles mit dem Kochlöffel so lange verrühren (das ist sau anstrengend, aber ohne Fleiß kein Preis), bis der Teig glatt wird und anfängt Blasen zu werfen. Der Teig muss quasi aussehen, als würde er ein Eigenleben führen.

Nun muss ich gestehen, dass ich einen Spätzlehobel zu Hause habe, mit dem die Zubereitung wirklich super einfach ist. Wer keinen zu Hause hat, kann die Spätzle auch von einem Brett schaben, damit habe ich aber leider keine Erfahrung, weiß also nicht, wie tricky das ist. Probiert es einfach mal aus oder besorgt euch einen Spätzlehobel, denn nichts geht über selbst gemachte Spätzle.

Den Spätzlehobel also über das kochende Wasser halten, den Teig einfüllen und kräftig hin und her hobeln. Die Spätzle brauchen nur eine ganz kurze Zeit, dann schwimmen sie an der Wasseroberfläche. Dann ist es Zeit, die Spätzle mit einer Schöpfkelle aus dem Wasser zu fischen und in eine Schüssel zu geben. 

Dann können die Spätzle auch schon verzehrt werden, ich persönlich brate sie aber vorher immer noch in ein wenig Butter in der Pfanne an. Dann schmecken sie besonders gut!

In der Zeit ist nun auch schon die Soße fertig. Einfach vom Herd nehmen, saure Sahne unterrühren und mit den Spätzle servieren. 

Schnell, einfach, lecker - Was will man mehr?
Emmely


Familienrezept: Weltbester Eiersalat


Jede Familie hat ja so ihr ganz eigenes Familienrezept. Bei uns ist es der weltbeste Eiersalat. Wenn ich also überlege, welches Gericht mir ein gutes Gefühl gibt - ein Gefühl von zu Hause sein - dann ist das eindeutig der Eiersalat von meiner Mutter. 

Der ist so gut und so simpel.
Ihr braucht nicht mehr als 3 Zutaten.

6-7 Eier
1/2 kl. Zwiebel
125g Mayonnaise


Hier kommt es wirklich auf die Mayonnaise an, damit er so schmeckt wie bei Mutti. Egal ob gekauft oder selber gemacht, ihr solltet darauf achten, dass sie nicht zu säuerlich ist.

Die Eier hart kochen und mit dem Eierschneider einmal längs und einmal quer schneiden und dann in klitzekleine Würfel schnippeln.


Die halbe Zwiebel ebenfalls in solche klitzekleinen Würfel schneiden. Eier, Zwiebel und Mayonnaise mischen. Salzen, peffern, fertig. Das war's schon? Ja das war's!



Und was ist euer Wohlfühlfamilienrezept?

Liebe Grüße aus Berlin
Doreen




Einzigartiges Aroma: Bandnudeln mit Hähnchen & grünem Pfeffer

Schon seit Kindertagen liebe ich das einzigartige Aroma von grünem Pfeffer. Heute verrate ich euch ein Rezept, das schnell gemacht ist, wenn man plötzlich Hunger hat, oder Gäste, oder Beides zusammen. Ein einfaches Rezept, das an Raffinesse trotzdem nichts einzubüßen hat. 


Also: was geht dann richtig schnell? Klare Sache: Nudeln! Ich liebe Nudeln in allen Variationen. Ein Mulititalent. So unkompliziert und anpassungsfähig, schmecken sie zu Allem ! Die Kombinationsmöglichkeiten sind schier endlos und - ganz wichtig - man muss nicht viele Zutaten im Haus haben.

Während der kurzen Zeit in der die Pasta ihr Vollbad im sprudelnden Salzwasser nimmt, sind die Zutaten für die stilvolle Begleitung schnell geschnippelt und zu einem köstlichen Sößchen verarbeitet. Kommt natürlich darauf an, wieviel man zu schippeln hat.

Deswegen verrate ich euch heute ein richtiges Blitzrezept, das in 10 Minuten auf dem Tisch steht. Der grüne Pfeffer sorgt für den Pfiff und das köstliche Aroma. Wer es also gerne etwas schärfer mag, für den ist dieses Hähnchenragout genau das Richtige.




Zutaten für 4 Portionen
400g Bandnudeln
Salzwasser
500g Hähnchenbrust
Öl
2 Zwiebeln
Pfeffer
2 El Mehl
2 El Tomatenmark
250 ml Fond oder Brühe
Schnittlauch
1 Becher Schmand
2 Tl grüner Pfeffer

Die Bandnudeln in Salzwasser bissfest garen.
Die Hähnchenbrust in Würfel schneiden und in heißem Öl rundherum anbraten. Kleine Zwiebelwürfel schneiden, zum Fleisch geben und mit Salz und Pfeffer würzen.

Das Mehl darüber stäuben, kurz anschwitzen, Tomatenmark zugeben, die Brühe angießen und alles 5 Minuten kochen lassen. Den Schmand unterrühren und den gehacketen grünen Peffer dazugeben. Alles nochmal aufkochen lassen und mit Schnittlauch bestreut servieren.

Lasst es euch schmecken!

Liebe Grüße aus Berlin
Doreen


Das Beste zum Feste: Weihnachtliche Cranberry Marmelade

 

Ich muss gestehen, ich bin eigentlich kein großer Marmeladen-Fan. Insbesondere pur auf dem Brötchen ist sie mir zu süß. Aber komischerweise, sobald Käse mit im Spiel ist, bin auch ich wieder mit im Spiel. Marmelade und Käse ist für mich die absolute Killer-Combo (immer diese neumodischen Wörter). 

Passend zur Weihnachtszeit habe ich für euch ein köstliches Rezept für eine Cranberry-Marmelade mit einem Hauch Weihnachten. 
Schmeckt selbstverständlich aber auch zu jeder anderen Jahreszeit!



Zutaten 
für ca. 5 Marmeladengläser

300g Cranberries (frisch)
100g Cranberries aus dem Glas (gezuckert)
3 Orangen
375g TK Erdbeeren
150ml Rotwein
1,5 TL Zimt
0,5 TL Lebkuchengewürz
375g Gelierzucker (2:1)
etwas gemahlene Nelken
0,5 Vanilleschoten



Das Aufwendigste an diesem Rezept, um nicht zu sagen das einzig Aufwendige, ist es, die Orangen zu filetieren. Wenn man aber, wie ich, einen fleißigen kleinen Bruder hat, der sich auch noch wunderbar als Handmodel eignet, geht auch das super fix.

Nachdem die Orangen filetiert sind und die Vanilleschote ausgekratzt ist, werden einfach alle Zutaten, bis auf den Gelierzucker, in einen großen Topf gegeben und mit einem Stabmixer püriert.

Anschließend die Masse einfach ca. eine Stunde lang ziehen lassen, sprich, einfach nichts tun.


In dieser Zeit können schon die Gläser vorbereitet werden, in denen die Marmelade anschließend ihr neues Zuhause findet. 

Wenn man es schön haben will, kann man solche hübschen kleinen Marmeladengläschen kaufen, ansonsten tut es natürlich auch eins der unzähligen ausgewaschenen Marmeladen-, Saure Gurken- oder Rote Beete - Gläser, die man noch im Schrank stehen hat, weil man sie ganz sicher nocheinmal gebrauchen kann. Jetzt ist ihr Moment gekommen!


Die Gläser (insbesondere neu gekaufte) zunächst einmal abwaschen und abtrocknen, damit sie wirklich sauber sind. Um sie anschließend noch steril und die Marmelade haltbar zu machen, Wasser in einem Wasserkocher aufkochen, in die Gläschen füllen und sie einmal damit ausspülen.


Dann geht es wieder an die Marmelade. Einfach den Zucker hinzugeben, einmal aufkochen und alles 10 min lang köcheln lassen. Dann die heiße Marmelade am besten mit einem kleinen Trichter in die Gläser füllen, diese gut verschließen und auf den Kopf stellen. 

So hält sie die Marmelade ewig, aber ich bin mir sicher, so lange wird sie es nicht überleben, so lecker wie sie ist.



Also viel Spaß beim Ausprobieren und probiert diese Marmelade 
unbedingt mal in der Killer-Combo!
Emmely

Und als kleiner Tipp: Die Marmelade lässt sich auch super verschenken. 
Sie ist ruckzuck gemacht, macht aber ordentlich was her.

Nicht nur für Tierliebhaber: Kalter-Hund-Konfekt



Keine Sorge, dieses Rezept ist kein Fall für den Tierschutz. Ich frage mich auch um ehrlich zu sein, wo dieser eigenartige Name herkommt. Klingt auf jeden Fall zunächst nicht so lecker, wie es ist. Und es ist mega lecker! 

Ich muss aber auch zugeben, dass ich etwas voreingenommen bin, da Kalter Hund als Kind mein absoluter Lieblingskuchen war (wenn man das überhaupt als Kuchen bezeichnen kann). 

Bei diesem Konfekt wird das klassiche Rezept etwas abgewandelt und vor allem in mundgerechte Portionen verpackt.


Zutaten 
Für die Größe einer Auflaufform

200g Butterkekse

150g Schokoriegel

200g Zartbitterkuvertüre

75g Butter

2 EL Milch

Backkakao zum Wälzen



Die Kuvertüre fein hacken und zusammen mit der Butter langsam im Wasserbad schmelzen. In der Zeit die Kekse in grobe Stücke brechen, die Schokoriegel (ich habe Twix genommen) in kleine Stücke schneiden und alles in eine große Schüssel geben. 

Unter die geschmolzene Schokolade 2 EL Milch rühren, alles in die Schüssel geben und gut verrühren.


Nun eine Auflaufform (oder ein tiefes Blech) mit Backpapier auslegen und mit etwas Kakaopulver bestäuben. Anschließend die Masse in der Form verteilen und über Nacht (oder bis sie eben fest ist) in den Kühlschrank stellen.


Wenn die Masse fest geworden ist, aus dem Kühlschrank holen und mit Kakaopulver bestäuben. Jetzt kann man das Backpapier einfach aus der Form nehmen, auf ein Brett legen und die riesige Schokoladentafel in mundgerechte Stücke schneiden. 
Bei Bedarf kann man auch die einzelnen Stücken nocheinmal kurz in Kakaopulver wälzen, dann kleben sie nicht aneinander und sie bekommen eine noch schokoladigere Note. 
Fertig ist das Konfekt, zum Verschenken oder selbst vernaschen.
Ciao Kakao
Emmely